Wir müssen vor Gericht

Die behandelnde Klinik war zu keinem Zeitpunkt zu einem Gespräch bereit. Auf meine Schreiben erhielt ich einen Einzeiler: alle Leistungen wären ordentlich erbracht worden. Ich plädierte auf eine außergerichtliche Einigung. Keine Antwort. So gehen die Dinge nun ihren Lauf, und wir finden uns nun in einem Gerichtsverfahren wieder.

Ich war noch nie in einem Gerichtsverfahren beteiligt. Ich weiß nicht, was da auf mich zu kommt. Ich finde es unnötig.
Ich finde es nicht schlimm, wenn jemand einen Fehler macht. Aber ich finde es schlimm, wenn man nicht dazu steht.

Zu jedem Zeitpunkt hätte ich es akzeptiert, wenn Carlo durch den Unfall bleibende Schäden bekommen hätte. Unfälle können passieren, Shit happens. Aber dieser Driss… der war unnötig. Es ist nicht schlimm, wenn man nicht weiter weiß. Aber es ist schlimm, wenn man dies nicht zugibt, und damit Leben auf’s Spiel setzt… Man hätte uns überweisen müssen, Spezialisten dazu bestellen können- alles kein Problem. Das ist Kompetenz. Aber unsachlich werden? Und später sich auch gar nichts da zu sagen? Nein, dafür habe ich kein Verständnis.

Ich habe diesen Fehler nicht verursacht, aber ich habe nun die ganze Arbeit, ihn jetzt auszubügeln.
Aber ich gebe diesen Kampf nicht auf. Ich werde das gewinnen, denn die Ärztin und die Klinik haben ihre Rechnung nicht mir mir gemacht.

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